Webinaraufzeichnung vom 17.11.2016 – Capripay & V-Tools

Das Webinar hat folgende Themen beinhaltet:

  • Barzahlung mit und Ohne CashBack
  • anteilige Bar,.- und Onlinezahlungen mit und ohne CashBack
  • Voucher (Gutschein) Funktionen zur Gewinnung von neuen CapriPay Nutzern
  • Einstellungen im CapriPay Account
  • QR Code – Funktionsweise und Empfehlungen für den Vertrieb
  • und vieles mehr…

Weitere Informationen zum Thema Kryptowährung und Möglichkeiten für die Kundenbindungssysteme:

Die Börse in Luxemburg nutzt die Blockchain. Nicht irgendwann, sondern ab sofort!

Die Ethereum-Blockchain dient der Börse in Luxemburg seit kurzem als Proof-of-Existence, um regulationsrelevante Dokumente von Herausgebern von Wertpapieren zu signieren.

Alles fängt mal klein an. Die Idee, dass die Blockchain für Börsen in aller Welt interessant ist, geistert seit langem durch die Finanzlandschaft. Während sich jedoch Altcoin-Börsen mit dem Handel von Kryptowährungen dumm und dämlich verdienen und die Initial Coin Distribution (ICO) zum wahnwitzig erfolgreichen Instrument der Projektfinanzierung wird, backen die etablierten Börsen (noch) eher kleine Brötchen.

So ging die Börse Luxemburg vor kurzem mit einer überraschenden Innovation an die Öffentlichkeit: Die Börse führt die Blockchain-Technologie ein, um den “Reporting Service” zu verbessern. Der OAM-Service der Börse hilft den Herausgebern von Wertpapieren, regulationsrelevante Dokumente auszufüllen. Die Dokumente liegen auf den zentralen Servern der Börsen Luxemburg und sind dort für die Öffentlichkeit zugänglich. Nun wird diese zentrale Speicherung durch eine Blockchain-Signatur ergänzt.

“Die Börse Luxemburg hat nun eine weitere Sicherheitsschicht in den Zertifizierungs-Prozess eingeführt, indem eine ‘digitale Signatur’ auf der Ethereum Blockchain gespeichert wird. Diese neue Funktionalität ist bereits aktiv und kostet keine weiteren Gebühren.”

Der Chefinformatiker der Börse, Bernard Simon, kommentiert, dass die Blockchain-Zertifizierung “eine effektive Methode” sei, um “einen Proof-of-Existence in ein Dokument aufzunehmen.” Auf der Blockchain werden dabei nicht die Dokumente selbst gespeichert, sondern nur eine elektronische Signatur, Angaben zum Dokumententyp sowie die URL, durch die das Dokument auf den Servern der Börse abgerufen werden kann.

Ein Beispiel für eine solche Proof-of-Existence-Transaktion kann man hier, bei Etherscan, anschauen. In der Transaktion findet man die URL zu diesem Dokument einer “Notification of Major Holding” sowie die SHA256-Hash des Dokumentes. Ich denke, um die Authentizität des Dokuments zu prüfen, muss man es herunterladen, es mit GPG hashen und die Hashes vergleichen. Die Börse empfiehlt ihren Kunden einen Webhash-Service.

Eine solche Anwendung ist natürlich keine bahnbrechende Neuigkeit, sondern eher ein nettes Feature, um zu beweisen, dass kein Hacker die regulationsrelevanten Dokumente verfälscht hat. Warum man dafür die Ethereum-Blockchain verwendet, anstatt die wesentlich solidere Bitcoin-Blockchain, geht aus der Pressemitteilung der Börse allerdings nicht hervor. Mit dem OP_Return Code kann man auch Informationen begrenzter Länge in die Bitcoin-Blockchain einpflanzen. Aber sofern die Ethereum-Blockchain hilft, die Bitcoin-Blockchain von solcherlei nicht-monetären Daten zu entlasten, klingt dies nach einer wunderbaren Arbeitsteilung.

Quelle: https://bitcoinblog.de/2016/10/21/die-boerse-in-luxemburg-nutzt-die-blockchain-nicht-irgendwann-sondern-ab-sofort/